Anbernic RG 55G1 im Test: Endlich Snapdragon – aber reicht das?

Darauf warte ich gefühlt seit Jahren: Mit dem Anbernic RG 55G1 bringt Anbernic zum ersten Mal einen Handheld mit Snapdragon-Chip auf den Markt. Wer meinen Kanal verfolgt, weiß, warum das so ein großes Ding ist – bei fast jedem Anbernic-Gerät der letzten Jahre habe ich denselben Punkt kritisiert: Die Emulatoren sind auf Snapdragon optimiert, Anbernic setzte aber auf Unisoc oder MediaTek. Anbernic hat also endlich den Chiphersteller gewechselt, den ich mir gewünscht habe – nur eben nicht die Leistungsklasse. Was der Snapdragon in der Praxis bringt, wo genau Schluss ist und für wen sich das Gerät lohnt, schauen wir uns jetzt System für System an.

(Transparenzhinweis: Das Testgerät wurde mir von Anbernic zur Verfügung gestellt. Es gab keinerlei Vorgaben, was ich sagen darf und was nicht, und für den Test wurde ich nicht bezahlt.)

Anbernic RG 55G1 in Retro Gray mit Case und Verpackung

Warum Snapdragon so wichtig ist

Android-Handhelds von Anbernic liefen bisher auf Chips von Unisoc oder MediaTek. Auf dem Papier sind das teilweise ordentliche Chips – das Problem war aber nie die reine Rechenleistung, sondern die Treiber. Viele Emulatoren werden in erster Linie für Snapdragon-Geräte optimiert. Wer eine Mali-Grafikeinheit hat, bekommt Grafikfehler, wo andere Geräte einfach laufen, und wartet manchmal Monate auf einen passenden Treiber. Beim RG 477M mit Dimensity 8300 hatte ich genau das vor allem bei der Switch-Emulation bemängelt.

Im RG 55G1 steckt jetzt ein Qualcomm Snapdragon G1 Gen 2 mit Adreno A12-Grafik. Und jetzt kommt das Aber: Der G1 Gen 2 ist kein Emulations-Kraftpaket. Der Chip war ursprünglich für Streaming-Handhelds gedacht, also für Geräte, bei denen das Bild vom PC oder aus der Cloud kommt. Der Prozessor selbst ist völlig in Ordnung, die Grafikeinheit ist der Flaschenhals. Kurz gesagt: Alles, was CPU braucht, läuft. Alles, was richtig GPU braucht, bricht ein. Denselben Chip findet ihr übrigens auch im Retroid Pocket Classic.

Technische Daten

Anbernic RG 55G1 mit eingeblendeten technischen Daten
ChipQualcomm Snapdragon G1 Gen 2 (4 nm), 2× Kryo Gold 2,4 GHz + 6× Kryo Silver 2,0 GHz
GPUAdreno A12
RAM/Speicher4 GB + 64 GB oder 8 GB + 128 GB, microSD bis 2 TB
Display5,5 Zoll IPS, 1920 × 1080, 60 Hz, volllaminiert, Touch
Akku6.000 mAh, 18 W Laden
Sticks & TriggerHall-Effekt-Sticks mit RGB-Beleuchtung, Hall-Trigger
KühlungLüfter + Heatpipe
AnschlüsseUSB-C, microSD, 3,5-mm-Klinke
FunkWi-Fi 5, Bluetooth 5.0
SystemAndroid 14
Maße/Gewicht208 × 86 × 17 mm, 339 g
FarbenBlack, Retro Gray, Indigo

Zwei Werte stechen raus: Der 6.000-mAh-Akku ist für diese Geräteklasse richtig viel, und 1080p auf 5,5 Zoll ist ein wirklich gutes Display. Zum Arbeitsspeicher noch ein Wort, weil die meisten von euch zur 4-GB-Variante greifen werden – und die würde ich auch empfehlen. Für die Emulation spielt der RAM kaum eine Rolle: Die alten Systeme brauchen Rechenleistung, und begrenzt wird das Gerät ohnehin von der Grafikeinheit. Die ist in beiden Varianten dieselbe. Ich habe hier übrigens die Retro-Gray-Version mit 4/64 GB – mit den Tasten im Super-Nintendo-Look finde ich die richtig gelungen.

Preis & Versand

Beim RG 55G1 ist der Preis am Ende die entscheidende Frage. Zum Testzeitpunkt lag die UVP im Anbernic-Shop bei 150 € für die Variante mit 4 GB/64 GB, im Angebot ging es bei rund 120 € los. Die größere Version mit 8 GB/128 GB kostete im Angebot etwa 145 € (UVP 175 €). Eine Speicherkarte gibt es gegen Aufpreis direkt dazu.

Jetzt der Punkt, den ihr wissen müsst: Der Versand läuft aus China. Zoll und Einfuhrumsatzsteuer kommen oben drauf, und die Lieferzeit ist eine andere als bei einem deutschen Händler. Die ~120 € sind also nicht euer Endpreis. Außerdem sind 64 GB mit Android und vorinstallierten Apps schnell voll – eine microSD-Karte solltet ihr direkt mit einplanen.

Anbernic RG 55G1 Retro Gray von allen Seiten
Anbernic RG 55G1 Indigo von allen Seiten
Anbernic RG 55G1 Black von allen Seiten

Farblich habt ihr die Wahl zwischen Black, Retro Gray und Indigo.

Verarbeitung & Ergonomie

Bei der Verarbeitung hat Anbernic wirklich abgeliefert – für mich ist das eines der besten Gehäuse, die sie bisher gebaut haben. Woran sie sich orientiert haben, ist kein Geheimnis: Das Ding sieht aus wie eine Nintendo Switch Lite, gerade in Indigo. Das ist aber keine Kritik, die Form ist erprobt und funktioniert. Vorne sitzt durchgehendes Glas, das ohne Rahmen direkt ins Display übergeht. Das sieht wertig aus.

Anbernic RG 55G1 schräg von der Seite mit durchgehender Glasfront

Die Rückseite besteht aus mattem Kunststoff mit angenehmer Struktur, fühlt sich gut an und nimmt kaum Fingerabdrücke auf. Die 339 g klingen nach viel, fühlen sich aber nicht schwer, sondern wertig an – die Gewichtsverteilung ist gut getroffen. Die Rückseite ist flach, ohne Mulden für die Hände, dafür ist alles an den richtigen Stellen abgerundet. Ein paar kleine Wölbungen hätte ich mir trotzdem gewünscht.

Rückseite des Anbernic RG 55G1 aus mattem Kunststoff

Bei den Anschlüssen gibt es USB-C, einen microSD-Slot und – dafür ein echtes Lob – einen 3,5-mm-Klinkenanschluss. Das ist mittlerweile nicht mehr selbstverständlich.

Sticks & Tasten

Anbernic RG 55G1 Sticks und Tasten im SNES-Look

Auch hier: sehr solide und an einer Stelle sogar besser als erwartet. Die beiden symmetrisch angeordneten Sticks arbeiten mit Hall-Effekt-Sensoren, Stick-Drift ist damit kein Thema. Und auch die Schultertasten nutzen Hall-Sensoren – das hat nicht einmal die Switch Lite. Für Rennspiele oder beim Streaming ist das ein spürbarer Unterschied. Die Tasten selbst sind Gummimembran-Tasten, wie man es von Anbernic kennt, und die Stickkappen sind abnehmbar.

Einen Punkt muss ich aber ansprechen: Beide Analogsticks sitzen unten. Bei modernen Spielen, in denen ihr gleichzeitig Stick und Schultertasten braucht, ist das ungewohnt und teilweise unbequem. Ich persönlich mag das asymmetrische Layout einfach lieber.

Display

Full-HD-Display des Anbernic RG 55G1

Das Display ist eine der großen Stärken des Geräts: 5,5 Zoll, Full HD, IPS und vollständig laminiert. Zwischen Glas und Panel sitzt also keine Luftschicht, das Bild wirkt näher an der Oberfläche und spiegelt weniger. Es wird richtig hell, die Farben sind kräftig und für ein IPS-Panel sind die Schwarzwerte erstaunlich gut. PSP, PS Vita oder hochskaliertes N64 sehen darauf richtig schön aus.

In anderen Tests kam der Vorwurf auf, das Panel würde deutlich schlieren (Ghosting). Das kann ich für mein Gerät nicht bestätigen – in schnellen 2D-Spielen sehe ich keine Schlieren, die mich stören. Was ihr wissen solltet: Das Display ist 16:9, viele Systeme, die auf diesem Chip am besten laufen, sind aber 4:3. Da habt ihr links und rechts schwarze Balken. Für mich kein Kritikpunkt, sondern eine bewusste Entscheidung – dafür profitieren PSP, PS Vita, DS und das Streaming.

Software

Anbernic Launcher auf dem RG 55G1 mit Spielebibliothek

Auf dem Gerät läuft Android 14 mit Anbernics eigenem Launcher, und der ist ein deutlicher Schritt nach vorne: Ihr könnt die Ansicht anpassen, Spiele nach Emulatoren sortieren, Favoriten setzen und so weiter. Ein Kritikpunkt bleibt aber: Die vorinstallierten Apps sind einfach schlecht. Mein Tipp: alle Emulatoren runterschmeißen und selbst sauber einrichten – wie das geht, zeige ich euch in meinem Android-Emulation-Einsteiger-Guide. Genau das ist ja der große Vorteil von Android-Handhelds: Gefällt euch der Launcher nicht, installiert ihr ein anderes Frontend wie Daijishō oder ES-DE.

Emulation: Was läuft, was nicht

Jetzt der wichtigste Teil. Ich gehe die Systeme von unten nach oben durch, damit ihr genau seht, wo für euch die Grenze liegt.

Game Boy, GBA, SNES & N64

Game-Boy-Emulation auf dem Anbernic RG 55G1

Völlig unproblematisch. Alles läuft mit voller Geschwindigkeit, hochskaliert auf 720p und meist sogar auf 1080p. Die einzige echte Einschränkung sind aufwendige Shader – die brauchen Grafikleistung, und die ist knapp. Leichtere Shader funktionieren, auf die schweren müsst ihr verzichten.

PSP

PSP-Emulation auf dem Anbernic RG 55G1

Ein echtes Highlight: Praktisch alles läuft, und zwar in vierfacher Auflösung – das entspricht 1080p auf diesem Display. Einzelne besonders fordernde Titel müsst ihr etwas runterskalieren, aber das ist absolut in Ordnung.

Nintendo DS & 3DS

Nintendo-DS-Emulation mit Bildschirmen nebeneinander auf dem RG 55G1

Hier geht die Schere auseinander. DS läuft mit vierfacher Auflösung sauber, und hier zahlt sich das breite Display aus: Ihr könnt beide Bildschirme nebeneinander statt untereinander legen. Beim 3DS wird es durchwachsener – einige Titel laufen mit doppelter Auflösung, viele müsst ihr auf native Auflösung stellen. Dann läuft es, sieht aber deutlich gröber aus.

GameCube – die eigentliche Überraschung

Zelda The Wind Waker per GameCube-Emulation auf dem RG 55G1

Ich habe The Legend of Zelda: The Wind Waker getestet, eines meiner absoluten Lieblingsspiele – und es läuft. Native Auflösung, Vulkan als Backend, und damit praktisch ohne Nacharbeit spielbar. Ich hatte hier deutlich mehr Probleme erwartet. Natürlich kann das eine oder andere forderndere Spiel zicken, im Grundsatz funktioniert GameCube auf diesem Gerät aber echt gut.

PlayStation 2

PS2-Emulation auf dem Anbernic RG 55G1

Ein Wackelkandidat, bei dem es wirklich vom einzelnen Titel abhängt. Vieles läuft nativ ordentlich, leichtere Spiele sogar mit doppelter Auflösung – bei den harten Brocken kommt das Gerät aber auch nativ ins Schwitzen. Ein PS2-Emulationsheld ist der RG 55G1 also nicht. Wenn PS2 euer Hauptgrund ist, würde ich zu etwas anderem greifen.

Xbox, Wii U & Switch

Alles, was über die PS2 hinausgeht: Schluss. Xbox und Wii U funktionieren nicht, und auch bei der Switch-Emulation könnt ihr vielleicht die allereinfachsten Spiele zum Laufen bringen – meiner Meinung nach ist das die Zeit nicht wert. Und irgendwie ist das schon ironisch: Das Gerät sieht aus wie eine Switch Lite, aber Switch-Spiele könnt ihr darauf so gut wie gar nicht spielen.

Turnip-Treiber: Der Snapdragon-Vorteil

Jetzt kommt der Punkt, der nur geht, weil ein Snapdragon drinsteckt: Turnip-Treiber. Anbernic legt sogar schon selbst Treiber aufs Gerät – ihr findet sie im Ordner „Turnip“, müsst sie entpacken und im jeweiligen Emulator als Grafiktreiber auswählen. Das kann hier und da ein paar FPS mehr bringen, ausprobieren lohnt sich. Die Community stellt auch schon weitere Treiber bereit. Ich würde das an eurer Stelle beobachten, denn langfristig kann das richtig Vorteile bringen – genau das war bei den MediaTek- und Unisoc-Geräten nie möglich.

Game Streaming

Game Streaming auf dem Anbernic RG 55G1

Da der Chip ursprünglich für Streaming-Handhelds gedacht war, habe ich mir das natürlich auch angeschaut – und hier sind euch kaum Grenzen gesetzt. Streaming vom PC, Cloud-Gaming, Steam Link: Die Verbindung ist stabil und die Dekodierungszeit liegt in einem wirklich ordentlichen Bereich. Es gibt Handhelds mit stärkeren Snapdragon-Chips, die noch etwas besser sind, aber mit dem RG 55G1 könnt ihr bedenkenlos streamen. Einziger Haken ist wieder das symmetrische Stick-Layout, weil moderne Spiele eher auf asymmetrische Controller ausgelegt sind. Kein Beinbruch – die PlayStation hat ja auch symmetrische Sticks.

Sound, Kühlung & Lüfter

Lautsprechertest des Anbernic RG 55G1

Die Lautsprecher sitzen vorne – bei einem Handheld immer die richtige Entscheidung, weil der Ton zu euch kommt und nicht auf den Tisch prallt. Sie werden ordentlich laut und verzerren nicht. Je nachdem, wie ihr das Gerät haltet, könnt ihr sie allerdings mit den Händen etwas abdecken. Keine Katastrophe, fällt aber auf. Alternativ gibt es ja Bluetooth oder den Kopfhöreranschluss.

Gekühlt wird aktiv mit Lüfter und Heatpipe. Warum das wichtig ist: Viele Geräte dieser Klasse haben gar keinen Lüfter, werden nach einer Weile warm, drosseln sich und die Bildrate rutscht ab – genau dann, wenn ihr in einer längeren Session steckt. Der Lüfter im RG 55G1 ist dabei nicht laut, was bei einem Gerät 20 cm vor dem Gesicht keine Selbstverständlichkeit ist.

Akku: Die größte Überraschung

Anbernic verspricht 8 Stunden Laufzeit. Bei solchen Angaben bin ich grundsätzlich skeptisch, weil sie meist für den günstigsten Fall gelten. Hier ist es anders – Anbernic stapelt teilweise sogar tief:

SystemLaufzeit (ca.)
Game Boy / GBA10–12 Stunden
PSP7–8 Stunden
GameCube5–8 Stunden

Das hängt natürlich immer vom jeweiligen Spiel ab, deshalb die groben Spannen. Aber ihr könnt einen ganzen Tag durchspielen oder das Gerät mehrere Tage mitnehmen, ohne ans Laden zu denken – und das ist einfach fantastisch.

Case für den RG 55G1

Anbernic Case für den RG 55G1 geschlossen
Anbernic RG 55G1 im geöffneten Case

Passend dazu bietet Anbernic ein Hardcase für knapp 10 $ an – mit Tragegriff, Netzfach im Deckel und einem Innenteil, in dem der Handheld sicher sitzt. Für ein Gerät, das ihr dank der Akkulaufzeit gerne mal mehrere Tage mitnehmt, ist das eine sinnvolle Ergänzung.

Pro & Contra

Das hat mir gefallen:

  • Endlich Snapdragon – mit Turnip-Treibern lässt sich einiges herauskitzeln
  • Fantastische Akkulaufzeit
  • Tolles Display: 1080p, hell, farbstark, vollaminiert
  • Eines der schönsten Anbernic-Gehäuse mit sehr guter Verarbeitung
  • Hall-Sticks, Hall-Trigger, leise Tasten und aktive Kühlung, ohne laut zu werden
  • Emulation bis GameCube läuft teilweise richtig gut

Das hat mir nicht gefallen:

  • Schwache GPU: PS2 nur wackelig, Switch praktisch gar nicht – für bis zu 175 € UVP hätte ich etwas mehr erwartet
  • Nur 64 GB interner Speicher in der Basisversion
  • Schlechte vorinstallierte Apps (einfach deinstallieren)
  • Versand aus China: lange Lieferzeit plus Zoll und Einfuhrumsatzsteuer
  • Persönlich: symmetrische statt asymmetrische Sticks

Alternativen: Retroid Pocket Classic, Anbernic T820-Geräte & Retroid Pocket 6

Anbernic RG 55G1 zwischen anderen Retro-Handhelds

Weil die Frage garantiert kommt, hier die drei Richtungen:

  • Günstiger mit demselben Chip: Retroid Pocket Classic. Gleicher Snapdragon G1 Gen 2, rund 30 € günstiger und sogar mit AMOLED-Display – allerdings in einem anderen Format. Die Leistung ist identisch, ihr entscheidet also zwischen Bildschirmgröße und Design.
  • Gleiches Leistungsniveau: Anbernics eigene T820-Reihe. RG 476H, RG 406H und RG Cube liegen praktisch gleichauf und kosten ähnlich viel. Habt ihr eines davon, ist der RG 55G1 kein Leistungsupgrade – der Unterschied liegt bei den Treibern, nicht bei der Geschwindigkeit.
  • Für ca. 60 € mehr: Retroid Pocket 6. Snapdragon 8 Gen 2, 5,5 Zoll AMOLED mit 120 Hz – damit läuft emulationstechnisch fast alles bis auf PS3, inklusive einwandfreier Switch-Emulation. Wenn ihr die 60 € übrig habt, schaut ihn euch unbedingt an.

Ich sage das ungern, weil mir der RG 55G1 wirklich gefällt – aber ihr sollt das Gerät kaufen, das zu euch passt, und nicht das, das ich gerade in der Hand halte.

Mein Fazit

Der Anbernic RG 55G1 ist ein richtig gut gemachtes Gerät. Gehäuse, Display, Bedienelemente und Akkulaufzeit – da gibt es wenig zu meckern, und in mehreren Punkten ist es das Beste, was Anbernic bisher gebaut hat. Die Frage ist nur, für wen er gemacht ist. Sucht ihr ein Gerät für Game Boy, GBA, PSP, DS und GameCube und einen Akku, der den ganzen Tag hält, seid ihr hier goldrichtig und bekommt ein rundes, leises, wertiges Gerät. Kommt ihr aber wegen PS2 oder gar Switch, ist das nicht euer Handheld.

Rechnet man Versand und Zoll auf die Angebotspreise drauf, landet ihr grob bei 130 bis 170 €. Meine Empfehlung: Wenn ihr genau dieses Gerät wollt, wartet auf ein Angebot, bei dem der Komplettpreis bei etwa 130 bis 140 € liegt. Dann lohnt sich der RG 55G1 richtig – und zu diesem Preis kann ich ihn bedenkenlos empfehlen.

Reicht euch ein Handheld, der bis GameCube und PSP sauber abliefert – oder muss bei euch PS2 laufen? Und freut ihr euch, dass Anbernic endlich auf Snapdragon setzt?
Lasst uns darüber auf meinem Discord-Channel diskutieren.

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