FlexiSpot Tricore OC4 im Test: Komfortables Platzwunder mit kleinen Schwächen

Flexispot OC4

Der FlexiSpot Tricore OC4 verspricht ergonomischen Sitzkomfort für das Home-Office oder das heimische Gaming-Setup. Aktuell ist der Stuhl für knapp 200 € auf Amazon zu haben. Ich habe das Modell ausführlich getestet und verrate euch, wo seine Stärken liegen, was mir gefehlt hat und für wen sich vielleicht ein Blick auf ein anderes Modell des Herstellers lohnt.

(Transparenzhinweis: Dieser Beitrag enthält Werbung. Der FlexiSpot Tricore OC4 wurde uns für diesen Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung und dieser Testbericht sind davon jedoch völlig unbeeinflusst.)

Technische Daten & erster Eindruck

Der Stuhl ist für eine Körpergröße von 160 cm bis 195 cm ausgelegt und trägt ein Maximalgewicht von 136 kg. FlexiSpot setzt auf ein atmungsaktives High-Rebound-Mesh-Material für die Rückenlehne, das auch an warmen Tagen für ein angenehmes Klima sorgt.

Besonders hervorzuheben ist die 3-Zonen-Lendenwirbelstütze. Diese lässt sich in vier Stufen in der Höhe verstellen, indem man sie einfach nach oben zieht. Das mittlere Pad stützt dabei die Wirbelsäule, während die seitlichen Flügel die Taille sanft umschließen und entlasten.

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Die Highlights: Entspannung pur

Die Sitzfläche selbst ist wirklich cool und bequem. Doch der Stuhl hat noch 1-2 weitere Funktionen, die im Alltag sehr positiv auffallen:

  • Synchronisierte Armlehnen: Ein wirklich praktisches Feature! Wenn man sich zurücklehnt, neigen sich die Armlehnen automatisch mit. So bleiben die Ellbogen in jeder Position gestützt und die Schultern entspannt.
  • Schlafmodus dank Fußstütze: Der Stuhl lässt sich stufenlos von 90° bis zu 135° nach hinten neigen und in jedem beliebigen Winkel arretieren.
  • 3D-Kopfstütze: Die Kopflehne lässt sich um 10 cm in der Höhe verstellen und bietet Rotationswinkel von 90° und 120°. Kombiniert man die steile Neigung, die Kopfstütze und die ausziehbare Fußlehne, kann man auf diesem Stuhl quasi schlafen.

Schwächen: Wo FlexiSpot Potenzial verschenkt

Trotz der vielen positiven Aspekte gibt es bei der Ergonomie leider ein paar Abzüge, die den Gesamteindruck etwas trüben:

  • Keine 3D-Armlehnen: Die synchronisierten Armlehnen sind zwar beim Zurücklehnen bequem, aber echte 3D-Armlehnen (die sich unabhängig in Höhe, Tiefe und Winkel verstellen lassen) wären für das aktive Arbeiten am Schreibtisch noch besser gewesen.
  • Fehlende Sitztiefenverstellung: Die Sitzfläche ist gemütlich, lässt sich aber leider nicht nach vorne oder hinten verschieben, um sie perfekt an die eigene Oberschenkellänge anzupassen.
  • Starrer Lehnenwiderstand: Man kann die Rückenlehne zwar bei bestimmten Winkeln feststellen, aber die Funktion, den dynamischen Wippwiderstand – also wie stark der Stuhl beim Zurücklehnen gegen den Rücken drückt – individuell auf das eigene Körpergewicht einzustellen, fehlt leider komplett. Das ist im Büroalltag sehr schade.

Fazit & Meine Alternativempfehlung

Der FlexiSpot Tricore OC4 ist ein solider und bequemer Stuhl, der vor allem durch seine Synchron-Armlehnen, die Fußstütze und die Liegefunktion punktet. Wer in Pausen gerne mal die Beine hochlegt, wird hier definitiv glücklich.

Aber: Wer auf die ausziehbare Fußablage verzichten kann, dem würde ich stattdessen wärmstens den FlexiSpot Tricore Sentinel empfehlen. Dieser Stuhl kostet auf Amazon aktuell ebenfalls knapp 200 €, merzt aber genau die oben genannten Schwächen des OC4 aus. Der Sentinel bietet die fehlenden, voll verstellbaren 3D-Armlehnen (anpassbar in Höhe etc.), eine Sitztiefenverstellung und die wichtige Einstellmöglichkeit für den Lehnenwiderstand.

Ob das aktuell ein spezieller Deal ist, weiß ich nicht, aber bei gleichem Preis würde ich aus ergonomischer Sicht definitiv zum Sentinel raten.

[Hier geht es zum FlexiSpot Tricore Sentinel auf Amazon]

Was haltet ihr vom Stuhl?
Lasst uns darüber auf meinem Discord-Channel diskutieren.

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