Titan Army G2785S im Test: QD-OLED mit 240 Hz für 350 € – wo ist der Haken? (Werbung)

Werbung: Dieses Video wurde von Zigbuy gesponsert, von dort stammt auch das Testmuster. Auf meine Einschätzung hatte das keinen Einfluss.

Ein 26,5-Zoll-QD-OLED mit 240 Hz für rund 350 € – das klingt erst mal zu gut. Der Titan Army G2785S löst mit 2.560 × 1.440 Pixeln auf und nutzt ein QD-OLED-Panel von Samsung. Spannend ist für mich aber vor allem eine Frage, die auf diesem Kanal zählt: Was passiert, wenn statt eines PCs ein Handheld davor hängt? Ich habe den Monitor an die ROG Xbox Ally X und an den Retroid Pocket Nova gehängt.

Titan Army G2785S QD-OLED-Monitor im Einsatz

Preis & Gutschein

Regulär kostet der G2785S 379 €. Mit meinem exklusiven Gutscheincode BOSSTG zahlt ihr 349 € – und zwar ohne weitere Versandkosten und ohne Zoll. Für ein QD-OLED-Panel dieser Größe ist das eine Ansage. Günstigere und teurere Modelle gibt es natürlich immer, aber angesichts der Qualität, die hier geliefert wird, finde ich den Preis angemessen.

Technische Daten

Technische Daten des Titan Army G2785S
Panel26,5 Zoll QD-OLED (Samsung), flach, glossy
Auflösung2.560 × 1.440 (WQHD), 16:9
Bildwiederholrate240 Hz
Reaktionszeit0,03 ms
Anschlüsse2× HDMI 2.1, 2× DisplayPort 1.4, Audio, Strom
HalterungVESA 100 × 100
Gewicht5,2 kg
Preis379 €, mit Code BOSSTG 349 €

Im Karton liegen der Monitor, der Standfuß samt Verbindungsstück, ein Netzteil und ein DisplayPort-Kabel. Alternativ hängt ihr den Monitor per VESA 100 × 100 an eine Halterung.

Verarbeitung & Standfuß

Titan Army G2785S von vorne

Bei der Verarbeitung gibt es wenig Anlass zur Kritik. Das Gehäuse besteht überwiegend aus mattschwarzem Kunststoff, die Displayränder sind schön schmal, und die Spaltmaße stimmen. Besonders gut gefällt mir, wie wenig Platz der Standfuß einnimmt – euer Schreibtisch wird also nicht zugestellt. Das Display lässt sich drehen (auch hochkant) und im gewissen Rahmen nach links und rechts schwenken.

Das Menü

Menü des Titan Army G2785S mit Bildmodi

Bedient wird über fünf Tasten an der Unterseite – die mittlere funktioniert als Steuerkreuz. Im Menü gibt es viel zu entdecken: eine Spielhilfe mit Anzeige der Bildwiederholrate, Fadenkreuz in verschiedenen Farben und Stoppuhr, dazu Bildmodi wie Standard, RTS, FPS, Nacht-, Augenschon-, sRGB- oder Adobe-RGB-Modus. Die deutsche Übersetzung ist an einigen Stellen kurios, aber immerhin ist alles auf Deutsch. Die Grundeinstellung ist schon in Ordnung – wer will, kann sich hier aber richtig austoben.

Rückseite & Anschlüsse

Rückseite des Titan Army G2785S

Die Rückseite sieht richtig schick aus, mit blauen Akzenten und der Gravur „27 Titan, QD-OLED, powered by Samsung Display“. Die Design-Elemente leuchten übrigens nicht, wenn der Monitor läuft.

Anschlüsse des Titan Army G2785S

Bei den Anschlüssen ist der G2785S richtig gut bestückt: 2× HDMI 2.1, 2× DisplayPort 1.4, dazu Audio und Strom. Vier Bildquellen gleichzeitig – das ist im Alltag ein echter Vorteil. Bei vielen Monitoren gibt es nur einen HDMI- und einen DisplayPort-Anschluss, und dann steckt man ständig Kabel um.

Handheld am Monitor

Retroid Pocket Nova am Titan Army G2785S

Genau das ist hier interessant: Neben der ROG Xbox Ally X habe ich auch den Retroid Pocket Nova angeschlossen – funktioniert ohne Probleme. Gerade mit dieser Displayqualität macht das richtig Spaß.

Bildqualität im hellen Raum

Titan Army G2785S mit voller Studiobeleuchtung

Das Panel ist der eigentliche Kaufgrund. Schwarz ist hier wirklich schwarz, und das Bild sieht einfach genial aus. Weil ein glossy QD-OLED empfindlicher auf Lichteinstrahlung reagiert als andere Panels, habe ich den Test mit voller Studiobeleuchtung gemacht: Das Bild bleibt trotzdem fantastisch, die Farben sind knallig. Auch die Reaktionszeit passt – drücken und es passiert sofort etwas.

Die 240 Hz liegen dabei auch in voller WQHD-Auflösung an, das mitgelieferte DisplayPort-Kabel unterstützt das bereits. Ihr müsst also nichts dazukaufen. Ich selbst spiele nicht auf dem Niveau, auf dem man 240 Hz wirklich spürt – wer kompetitiv zockt, muss hier aber auf nichts verzichten.

Emulation auf dem großen Bildschirm

SNES-Emulation auf dem Titan Army G2785S
Switch-Emulation auf dem Titan Army G2785S

Bei der SNES-Emulation ist das Bild an den Rändern naturgemäß beschnitten – 4:3 auf 16:9 eben. Bei der Switch-Emulation füllt das Bild dagegen komplett aus und sieht fantastisch aus. Für Retro-Gaming am großen Schirm ist das einer der besten Anwendungsfälle.

Hollow Knight: Silksong auf dem Titan Army G2785S

Kritikpunkte

  • Kein USB-C: Eine Verbindung per USB-C hätte ich mir gewünscht – gerade für Handhelds wäre das praktisch.
  • Keine Lautsprecher: Zwei kleine Lautsprecher wären bei 379 € UVP als Option nett gewesen. Boxen anschließen könnt ihr natürlich.

Mein Fazit

Titan Army G2785S am Schreibtisch

Lohnt sich der Monitor für rund 350 €? Ja – mit einem Aber. Die beiden Kritikpunkte muss man akzeptieren, dafür bekommt ihr ein QD-OLED-Panel, das in dieser Preisklasse einfach Spaß macht, vier Anschlüsse und einen platzsparenden Standfuß. Wer einen reinen Gaming-Monitor sucht und keine Lautsprecher braucht, macht hier nichts falsch. Schaut euch trotzdem um, es gibt viele Alternativen – aber wer hier zuschlägt, bekommt auf keinen Fall ein schlechtes Gerät.

Habt ihr einen Monitor von Titan Army – oder setzt ihr lieber auf eine altbewährte Marke?
Lasst uns darüber auf meinem Discord-Channel diskutieren.

Diese Seite kann Affiliate-Links enthalten. Sofern du über einen Affiliate-Link etwas kaufst, bekomme ich eine kleine Provision. Dabei enstehen dir keinerlei Mehrkosten.

Weitere Artikel wie diesen findest du auf HandheldBOSS und passende Videos auf YouTube.

Teile diesen Inhalt: