Epomaker EM3 im Test: Leichte Gaming-Maus mit genialer Ladestation
Mit der Epomaker EM3 bringt Epomaker eine leichte Gaming-Maus mit drei Verbindungsarten und magnetischer Ladestation auf den Markt – und das für gerade einmal rund 36 Dollar im offiziellen Shop. Kann das für den Preis überhaupt gut sein? Ich hatte die schwarze Version in der Hand und verrate euch, was mir gefallen hat und was nicht.
(Transparenzhinweis: Das Testgerät wurde mir von Epomaker zur Verfügung gestellt. Es gab keinerlei Vorgaben, was ich sagen darf und was nicht, und für den Test wurde ich nicht bezahlt.)

Technische Daten
| Sensor | PixArt PAW3315, bis 16.000 DPI, 300 IPS, 35 G |
| DPI-Stufen | 800 / 1600 / 3200 / 6400 / 8000 / 16000 |
| Polling-Rate | bis 1000 Hz (2,4 GHz und Kabel), 125 Hz (Bluetooth) |
| Verbindung | 2,4 GHz, Bluetooth, USB-C-Kabel |
| Akku | 600 mAh, bis ca. 55 Stunden |
| Gewicht | ca. 56 g (± 3 g) |
| Gehäuse | Oberschale und Tasten aus ABS mit 10 % Carbonfaser, Unterseite ABS |
| Switches | bis 20 Millionen Klicks |
| Maße | 12,1 × 6,3 × 3,7 cm |
| Software | Web-Treiber (Chrome) und Offline-Software, Windows & macOS |
| Farben | Schwarz, Silber, Pink |
| Preis | 35,99 $ (epomaker.com) |
Lieferumfang

In der Verpackung liegen die Maus, die Ladestation, ein geflochtenes USB-Kabel, eine Anleitung und ein Set mit Griffbändern und Ersatz-Gleitfüßen. Gerade die Ersatzteile finde ich richtig gut: Nach einer gewissen Zeit nutzen sich die Gleitfüße ab oder lösen sich, und dann ist man froh, direkt Ersatz zu haben.

Design: schlicht für eine Gaming-Maus
Vom Design her finde ich die EM3 ganz nice. Für eine Gaming-Maus wirkt sie sogar relativ schlicht – kein übertriebenes RGB, keine aggressiven Kanten. Die Form ist symmetrisch, auf der linken Seite sitzen zwei Daumentasten. Neben meiner schwarzen Version gibt es die Maus auch in Silber und Pink, bei der pinken Variante sogar mit passender Ladestation.
Mit rund 56 Gramm ist die Maus sehr leicht. Ehrlich gesagt wirkt sie dadurch im Vergleich zu einer normalen Consumer-Maus etwas billig. Als Gamer will man aber vermutlich genau das: Eine leichte Maus lässt sich schneller und mit weniger Kraft bewegen, was gerade in Shootern ein Vorteil ist. Fürs Büro würde ich sie dagegen nicht unbedingt empfehlen.
Drei Verbindungsarten und LED-Anzeige
Für den Preis ist die Ausstattung schon krass: Die EM3 funktioniert kabelgebunden, kabellos über 2,4 GHz und per Bluetooth. Umgeschaltet wird über einen Schalter auf der Unterseite. Per Kabel und über 2,4 GHz arbeitet die Maus mit bis zu 1000 Hz, über Bluetooth sind es laut Epomaker nur 125 Hz – zum Zocken also lieber Funk oder Kabel nutzen, Bluetooth ist eher etwas für Laptop oder Tablet unterwegs.

An der Seite sitzt außerdem eine kleine LED-Anzeige, die zum Beispiel blinkt, wenn die Maus nach einem neuen Gerät sucht. Kein großes Feature, aber nice to have.

Die Ladestation: das Highlight
Das absolute Highlight ist für mich die Ladestation. Die ist der Hammer und richtig praktisch: Ihr hört auf zu zocken, stellt die Maus drauf, und sie ist immer voll geladen. Die Maus hält magnetisch und wird über zwei Kontaktpins geladen – kein Kabel umstecken, kein leerer Akku mitten im Match.
Unten hat die Station eine RGB-Beleuchtung, die ihr per Taste steuern könnt. Angeschlossen wird sie hinten per USB-C. Vorne gibt es zusätzlich einen USB-A-Anschluss.

Was mich gestört hat
- Laute Klicks: Ich persönlich finde laute Klickgeräusche immer mega nervig – und die EM3 ist nicht gerade leise.
- Wirkt etwas billig: Durch das geringe Gewicht fühlt sich die Maus im Vergleich zu einer normalen Office-Maus weniger wertig an.
- Nicht fürs Büro gemacht: Für Office-Arbeit gibt es bequemere und leisere Mäuse.
- Bluetooth nur mit 125 Hz: Fürs Gaming solltet ihr 2,4 GHz oder Kabel nutzen.
- Maximal 1000 Hz: Für die meisten völlig ausreichend, wer aber 4000 oder 8000 Hz sucht, wird hier nicht fündig.
Mein Fazit
Für rund 36 Dollar ist es eigentlich schon krass, was man mit der Epomaker EM3 geboten bekommt: drei Verbindungsarten, einen PAW3315-Sensor mit bis zu 16.000 DPI, nur 56 Gramm Gewicht, Ersatz-Gleitfüße und vor allem die richtig praktische Ladestation. Wer eine leichte, schlichte Gaming-Maus zum kleinen Preis sucht, macht hier wenig falsch. Wer dagegen eine wertige, leise Maus fürs Büro will, sollte sich eher anderweitig umsehen.
Tipp: Noch bis zum 15. November läuft bei Epomaker der 11.11 Mega Sale mit 15 % Rabatt auf viele Produkte, Abverkaufsangeboten mit bis zu 70 % Rabatt und einem Gewinnspiel, bei dem ihr ein Set aus EM3 und HE60 gewinnen könnt.
Leichte Gaming-Maus oder lieber etwas mehr Gewicht in der Hand – was ist euch lieber?
Lasst uns darüber auf meinem Discord-Channel diskutieren.
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